technische Trocknung

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Bei der technischen Austrocknung handelt es sich um ein Verfahren zur Austrocknung von Wohnungen und Gebäuden nach eingetretenem Wasserschaden bzw. zur Beschleunigung der Bauaustrocknung bei Um- und Neubauten. Dieses System bietet die Möglichkeit, die in Decken, Wänden und Fußböden eingedrungene Feuchtigkeit (unter Anwendung verschiedener Anwendungstechniken) bei Erhalt des Oberbelages restlos bis zur Ausgleichsfeuchte zu beseitigen. Das Grundprinzip dieser Trocknungsmethode basiert auf der Grundlage des Herabsetzen der relativen Luftfeuchtigkeit. Bei völlig geschlossenen Räumen, also ohne Energieverlust, wird die Raumluft durch einen Kondenstrockner gefuhrt, der schockartig diese Luft die Feuchtigkeit entzieht (mobiler Kühlschrank). Das Eis, das sich dabei bildet, wird automatisch abgetaut und manuell oder über Schlauchanschluß entsorgt. Durch den Einsatz von Überdruckanlagen zum einfluten von erwärmter und trockener Luft in Dämmschichten, Hohlräumen etc. bzw. den Einsatz von Turbogebläsen wird eine optimale Luftumwälzung erreicht und somit der Trocknungsprozeß positiv beeinflußt. Die Dauer der Austrocknungsmaßnahme ist weitestgehend abhängig von Eigenschaften der eingesetzten Baustoffe im Hinblick auf die Fähigkeit der Abgabe von Feuchtigkeit an die Raumluft sowie dem Grad der Durchfeuchtung der betroffenen Bauteile. In der Regel kann von einer Trocknungszeit zwischen 14 und 21 Tagen ausgegangen werden. Somit bietet dieses Verfahren die Möglichkeit, die Kosten für eine Wasserschadensanierung um 50 % und mehr zu senken bzw. die Bauaustrocknungszeiten gegenüber herkömmlichen Methoden um das 3 - 5fache zu reduzieren. Durch moderne und anerkannte Methoden der Meßtechnik werden die Ergebnisse dieser Austrocknungstechnologie dokumentiert.

 

Trocknungsmaßnahme nach Wasserschaden im Flur

Austrocknung von Hohlkörpern u. Räumen

Ist Wasser in die Hohlräume oder in die Dämmschicht unter schwimmenden Estrichen eingedrungen, muss stehendes Wasser zunächst einmal abgesaugt werden.

Dann wird extrem entfeuchtete Luft (relativer Feuchtigkeitsgehalt zwischen 2 u. 5%) mit dem erforderlichen Druck in die durchnässten Hohlräume oder die Dämmschichten eingeblasen. Die trockene Luft reichert sich dort mit Feuchtigkeit an und wird abgesaugt bzw. zum Teil wieder in den Raum zurückgeführt.

Das Trocknungsgerät saugt die feuchte Raumluft erneut an und gibt sie entfeuchtet wieder in den zu trocknenden Hohlraum ab. So wird im stetigen Zyklus eine schnelle, kontinuierliche Austrocknung des durchnässten Hohlraumes bzw. der Dämmschicht erreicht.

Trocknungsmaßnahme nach Wasserschaden am Dach
 
Trocknungsmaßnahme nach Wasserschaden im Keller



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